Flüchtlingssonntag 2026

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Flüchtlingssonntag 2026

Der Prophet Mohammed (Friede sei mit ihm) empfahl den in Mekka Verfolgung und Unterdrückung ausgesetzten Musliminnen und Muslimen das damalige Abessinien als erstes Zufluchtsland und beschrieb dessen Herrscher, den Negus, als einen gerechten König.

Der christliche König Negus nahm die muslimischen Geflüchteten in seinem Reich auf. Als Verfolger aus Mekka mit wertvollen Geschenken nach Abessinien kamen, um die Geflüchteten zurückzuholen, wies er ihr Anliegen zurück und gewährte den Schutzsuchenden weiterhin Zuflucht.

Dieses historische Ereignis gilt bis heute als eindrückliches Beispiel dafür, wie Gerechtigkeit, Mitmenschlichkeit und der Schutz von Verfolgten über religiöse und kulturelle Grenzen hinweg gelebt werden können. Der Negus öffnete Menschen, die vor Unterdrückung und Gewalt geflohen waren, seine Türen und setzte damit ein Zeichen der Menschlichkeit, das bis in die Gegenwart nachwirkt.

Flucht und Migration prägen auch heute das Leben von Millionen von Menschen weltweit. In diesem Zusammenhang leisten Initiativen wie der Flüchtlingssonntag der Schweizer Kirchen einen wichtigen Beitrag, um auf die Situation von Geflüchteten aufmerksam zu machen, ihre Erfahrungen sichtbar werden zu lassen und das gesellschaftliche Bewusstsein für ihre Anliegen zu stärken. Solche Aktivitäten schenken vielen Betroffenen Hoffnung und fördern Verständnis, Empathie und Solidarität.

In einer Zeit, in der Mitgefühl, Dialog und Zusammenhalt besonders wichtig sind, danken wir allen Menschen, Gruppen und Organisationen, die sich für Geflüchtete einsetzen und sie dabei unterstützen, ein neues Leben aufzubauen. Mögen diese Bemühungen weiterhin zu einem friedlichen Zusammenleben, zu gesellschaftlichem Zusammenhalt und zu einer Kultur des gegenseitigen Respekts beitragen.

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